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Eröffnung des ACT

Die für Montag, den 04. Mai 2020 geplante feierliche Eröffnung von ACT fand nun virtuell statt. Alle angekündigten RednerInnen haben ihre Beiträge aufgezeichnet.

Das Bild zeigt die aufgezeichneten Redner*Innen

 

Keynote von Prof. Dzodzi Tsikata, Direktorin des Institute of African Studies an der University of Ghana und Mitglied des Exekutivrats vom Maria Sibylla Merian Institute for Advanced Studies in Africa (MIASA)

"ACT aims to afford African scholars the opportunity to study others besides themselves. Rarely do African scholars have the resources to conduct research in other African countries, let alone beyond Africa. Becoming researchers of countries and peoples outside Africa is much more than extending the geographical boundaries of knowledge production in Africa. It goes to the very heart of the politics of knowledge production in normalising Africans as scientists and knowers who may come from elsewhere, but are grappling with similar questions regarding what it means to be human. It would also contribute to acknowledging and normalising the multi-directional of flow of ideas. As things stand, the knowledge about Africa that is propagated around the globe and within Africa, is produced and published mostly by European and American scholars. Africa is the only continent in this particular predicament, which entrenches understandings of Africa shaped by knowledge systems and research priorities not rooted in African realities." Prof. Dzodzi Tsikata, University of Ghana

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Prof. Dzodzi Tsikata ist Direktorin des Institute of African Studies und Professorin für Entwicklungssoziologie an der University of Ghana.

Ihren Forschnungsschwerpunkt bilden die Themen Gender und Entwicklungspolitik und -praxis; Frauenbewegungen und Gendergleichheit; Auswirkungen von Landrechtsreformen; großflächige Landaquisitionen und landwirtschaftliche Kommerzialisierung; sowie informelle Beschäftigungsverhältnisse und Arbeitsbedingungen.

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Keynote von Prof. Dr. Horst Köhler, Bundespräsident a.D.

„Die Corona-Pandemie macht derzeit auf brutale Weise klar, wie sehr die menschlichen Existenzen auf unserem Planeten miteinander verbunden sind. Transregionale Forschung tut not. Wir brauchen mehr Wissen und mehr Bewusstsein über die globalen Abhängigkeiten, die unser aller Leben prägen. Das neue Afrikazentrum in Freiburg will (…) einen Beitrag dazu leisten, Verflechtungen sichtbar zu machen und globale Wissensasymmetrien abzubauen. Und es will dabei nicht nur über Afrika, sondern mit Afrika forschen.“ Prof. Dr. Horst Köhler, Bundespräsident a.D.

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Prof. Dr. Horst Köhler (CDU) war von 2004-2009 deutscher Bundespräsident. Zuvor war er u.a. Staatssekretär im Finanzministerium und geschäftsführender Direktor des Internationalen Währungsfonds (IWF).

Sowohl im IWF als auch als Bundespräsident setzte er sich u.a. für ein größeres Engagement und eine verstärkte Partnerschaft mit dem afrikanischen Kontinent ein.

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Eröffnung und Grußwort von Prof. Dr. Dr. h.c. Hans-Jochen Schiewer, Rektor der Universität Freiburg

„Das ACT fungiert als Gastgeber für afrikanische Forscherinnen und Forscher, die aus eigenem Erkenntnisinteresse und damit thematisch offen ihre Forschungsagenden setzen. Gleichzeitig möchten wir zusammen mit afrikanischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern an Lösungen für die globalen Herausforderungen wie Migration, Rassismus oder ökologische Transformation arbeiten. Die afrikanische Perspektive ist unabdingbar für eine nachhaltige und gesamtgesellschaftlich gerechte Entwicklung weltweit und muss deshalb in die aktuelle Forschung zu gegenwärtigen Fragstellungen einbezogen werden. Wir tun dies mit dem ACT quer zu allen Disziplinen: in den Geistes- und Sozialwissenschaften ebenso wie in den Natur- und Lebenswissenschaften oder den Rechtswissenschaften.“ Prof. Dr. Hans-Jochen Schiewer, Rektor der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

 

Prof. Dr. Dr. h.c. Hans-Jochen Schiewer ist ehemaliger Rektor der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg.

Er studierte Germanistik und Geschichte und habilitierte im Fach Deutsche Philologie. Seinen Forschungsschwerpunkt bildet die Germanistische Mediävistik.

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Grußwort von Theresia Bauer, Landesministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst

„Afrika in seiner Vielfalt und Verschiedenheit ist ein dynamischer Kontinent, ein junger Kontinent mit einem großen Bildungshunger und einer großen Innovationskraft. Wir brauchen Afrika als Partner, wenn wir die großen globalen Menschheitsherausforderungen angehen wollen.“ Theresia Bauer, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

 

Theresia Bauer (Bündnis 90/Die Grünen) gehört seit 2001 dem Landtag Baden-Württembergs an und ist seit 2011 Landesministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst.

Sie studierte Politikwissenschaft, Volkswirtschaft und Germanistik und war u.a. Referentin für politische Bildung in der Gesellschaft für politische Ökologie und Geschäftsführerin der Heinrich-Böll-Stiftung Baden-Württemberg.

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Grußwort von Martin Horn, Oberbürgermeister der Stadt Freiburg

„Afrika ist ein Kontinent, der oftmals auf wenige, leider zudem auch negative Schlagworte reduziert wird, und das vollkommen zu Unrecht. [...] Deswegen freue ich mich überaus, dass wir hier in Freiburg an der Universität ein Afrikazentrum für Transregionale Forschung erhalten werden. Wir brauchen diese Forschung, wir brauchen solides Fachwissen, wir brauchen vor allen aber auch einen menschlichen und akademischen Austausch.“ Martin Horn, Oberbürgermeister der Stadt Freiburg

 

Martin Horn ist seit 2018 Oberbürgermeister der Stadt Freiburg.

Er studierte Internationale Soziale Arbeit, sowie European and World Politics und absolvierte Auslandsstudien in Botswana, Jordanien, Georgien, Russland und der Ukraine.

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Interview: Prof. Dr. Andreas Mehler, Ideengeber und Initiator von ACT